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Christoph Gulde
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Freie Wähler

Engagiert

"Nicht nur meckern - sondern auch bereit sein zuzupacken und es besser zu machen" Das ist mein Motto für mein ehrenamtliches Engagement.

Schon früh engagierte ich mich in der lokalen und kirchlichen Jugendarbeit. Es folgten u.a. Mitgliedschaften in der Verkehrswacht und dem Bund der Selbständigen.

Über viele Jahre war ich ehrenamtlich Mitglied des Vorstands und Präsidiums im Landesapothekerverband Baden-Württemberg e.V. Mit der neuen Wahlperiode 2008 legte ich dieses Amt nieder, da ich kein Freund der Ämterhäufung bin.

Kommunalpolitisch engagiere ich mich seit 1993 bei den Freien Wählern, war von 1994 bis 2004 Stv. Bezirksbeirat in Stuttgart-Weilimdorf und bin seit 2004 Stadtrat in Stuttgart.

Meinen Beruf habe ich auch deshalb gewählt, weil mir die Begegnung mit anderen Menschen Spaß macht. In diesem Umgang mit jung und alt, mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden ergeben sich vielfältige Gespräche und Diskussionen zu Sozial- und Gesundheitsfragen, Fragen zur Familie, zu Kindern und Jugendlichen. Und so war es nur folgerichtig, dass ich mich für diese Themen innerhalb meiner Fraktion kommunalpolitisch engagiere und Ansprechpartner für die entsprechenden Ausschüsse bin.

Als Vater von zwei Grundschulkindern und Ehemann einer auch beruflich selbständigen Frau bekomme ich den familienpolitischen Ist-Zustand ebenfalls hautnahe mit. Hier setze ich mich dafür ein, dass Investitionen in die Förderung und Ausbildung der Kinder die notwendige gesellschaftliche Anerkennung erfahren und bei der Haushaltsaufstellung auch berücksichtigt werden.

Wichtig ist mir dabei:

1. dass Kindergärten personell in der Lage sind, zu fördern und nicht nur zu beaufsichtigen. Das Projekt „Einstein“ darf kein Vorzeigeobjekt an wenigen Kindertageseinrichtungen bleiben. Für den Besuch von Kindergärten und damit der Vorschulerziehung sollten dabei auf Dauer genauso wenig Gebühren erhoben werden, wie für Grund- und Hauptschulen. Vorschulförderung ist eine Investition in die Zukunft.
2. dass Jugendarbeit nicht erst dann einsetzt, wenn Kinder „in den Brunnen gefallen“ sind.
3. dass wir Bürgerinnen und Bürger nicht nur nach dem „Staat“ rufen, sondern uns selbst engagieren. Ein Miteinander muss wieder selbstverständlich werden.
4. dass dieses Eigenengagement nicht durch bürokratische Strukturen behindert wird.
5. dass Freie Träger der Jugend- und Sozialarbeit verlässliche Rahmenbedingungen erhalten.
6. dass alle Kinder eine Chance haben, auch die aus sogenannten bildungsfernen Elternhäusern.
7. dass die Eltern in der Erziehungsarbeit „mitgenommen“ und unterstützt werden.
und nicht zuletzt
8. dass der Sanierungsstau bei den Kindergärten, Schulgebäuden und Schulschwimmbädern abgearbeitet wird.


Politik vor Ort

Ich setze mich für mehr Eigenengagement ein. Ich möchte Menschen zu motivieren, in unserer Gesellschaft mitzuarbeiten um anderen Menschen zu helfen. Dabei geht es mir darum, den Egoismus und die Neidkultur in unserer Gesellschaft zu überwinden. Ich bin davon überzeugt, dass eine Gesellschaft nur aus einem Gemeinsinn heraus bestehen kann.

Ebenso setze ich mich dafür ein, lähmende Überregulierungen abzubauen, ein "Staat" sollte so wenig wie möglich regeln und nicht umgekehrt.

Ich bin für einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen, sei es unsere Umwelt, sei es die Schuldenlast der nächsten Generationen. Hierbei sollte Vernunft und nicht Ideologie eine Rolle spielen, keine Glaubenskriege, sondern Politik begreifen als das Herausfinden des besten gangbaren Weges. Gauck beschreibt Politik als "das Herausfinden des am wenigsten Schlechten".

Unnötige Wege vermeiden! Bei der Stadtplanung setze ich wo immer es möglich ist auf kurze Wege zwischen Arbeit und Wohnen. Schlafstädte und die Arbeitscity sind das Gegenteil meiner Vorstellungen. Ich sehe Stuttgart dabei als Teil der Region. Ebenso möchte ich die Arbeit unserer Bauern und Obstbauern unterstützen.

Auch wenn es nur indirekt mit Kommunalpolitik zu tun hat, setze ich mich für eine Föderalismus-Debatte ein, an deren Ende neu strukturierte Bundesländer stehen. Die derzeitige politische Lähmung der Bundespolitik durch ständige Wahlkämpfe und Pattsituationen zwischen Bundestag und Bundesrat schaden dem Land. Es stehen Reformen an, die einen breiten Konsens erfordern.


Zu den Freien Wählern Stuttgart